20 Mai 2023

Sněžka - 1.603 m - auf dem Dach von Tschechien

Genau auf der Grenze zwischen Polen und Tschechien erhebt sich die Schneekoppe deutlich über das umgebende Land. Sie ist der höchste Berg der mitteleuropäischen Mittelgebirgsschwelle und bis 1945 auch der höchste Berg der deutschen Mittelgebirge. Beginnend von Pec (Petzer) führte der Weg sofort steil ansteigend durch den Wald auf die Horská Bouda (Bergbaude Rosenberg) auf gut 1.300 m. Von dort wurde die Landschaft zunehmend karger; liegt der Gipfel doch oberhalb der hier üblichen Waldgrenze. Oben angekommen bot sich ein grandioser Blick weit in das polnische und tschechische Hinterland, an klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis zum etwa 200 km entfernten Keilberg im Erzgebirge. Der Abstieg erfolgte über das Schlesierhaus und die Wiesenbaude zurück nach Pec.

Start in Petzer, Talort auf tschechischer Seite

Der Blick auf die Schneekoppe kurz hinter der Mittelstation der Seilbahn

Auf dem überlaufenen Gipfel mit polnischer Baude links und Laurentiuskapelle

Das Schlesierhaus auf 1.400 m mit der Schneekoppe

Die Wiesenbaude im Quellgebiet des Weißwassers, dem ersten Nebenfluss der Elbe

Die sogenannte Schneebarriere beim Abstieg nach Petzer

Tiefster Punkt: Petzer (769 m)

Höchster Punkt: Schneekoppe (1.603 m)

Höhenmeter: 834 m

Gelaufene Strecke: 18,2 km

Dauer: 5 h

Hütte/ Einkehr: kleines Bistro auf dem Gipfel, unterwegs Wiesenbaude und Schlesierhaus

Fazit: Ein imposanter Anblick ist die Schneekoppe mit einem ebenso großartigen Ausblick. Breite touristisch Wege inkl. zwei Seilbahnen erschließen aber den völlig überlaufenen Gipfel. Mit guter Kondition ist es trotzdem eine lohnende Tour.