01 Oktober 2023

Hexentanzplatz - 454 m - eher ein Tango zwischen Touristenmassen

Neben dem Brocken ist der Hexentanzplatz wohl der bekannteste Ort im sagenumwobenen Harz. Auf dem Plateau hoch über Thale tanzen der Sage nach in der Nacht zum 01. Mai die Hexen in die Walpurgnisnacht. Vom tief eingeschnittenen Bodetal schlängelt sich der Hirschgrund-Steig in Serpentinen hinauf zur La Viershöhe (479 m), von der sich dann die Hochfläche öffnet. Mit einem kurzen Abstecher zur Prinzensicht, von der man bis zum Brocken (1.142) und Wurmberg (971 m) sehen kann, ist es sogar möglich, den Besuchermassen kurzzeitig zu entrinnen.

Die Jungfernbrücke über die Bode am Gasthaus Königsruhe

Oben auf der La Viershöhe mit Blick nach Thale und in das nördliche Harzvorland

Etwas trüb ist der Weitblick zum Brocken (rechts) und Wurmberg von der Prinzensicht

Blick vom Hexentanzplatz hinunter ins Bodetal, gegenüber die Felswand der Roßtrappe

Eher selten: ein menschenleerer Abschnitt durch die Wälder und Felsformationen hinunter nach Thale

Tiefster Punkt: Thale (156 m)

Höchster Punkt: La Viershöhe (479 m)

Höhenmeter: 323 m

Gelaufene Strecke: 10,0 km (durchschnittliche Steigung; 3,2 %)

Dauer: 2,5 h

Hütte/ Einkehr: Am Start/ Ende verschiedene Cafés in Thale, unterwegs Königsruhe an der Bode, Harzer Biergarten auf dem Hexentanzplatz

Fazit: Alles für den Massenansturm, schon am riesigen Parkplatz steht man Schlange am Ticketautomat. Von da an ist man eher damit beschäftigt, sich den Weg durch die Touristenströme zu suchen. Wer das etwas ausblendet, findet sich in einer eindrucksvollen Landschaft wieder, die die Bode hier geschaffen hat. Ordentliches Schuhwerk nicht vergessen, die Pfade sind teils sehr ausgetreten, Steine und Wurzeln sind ein zusätzliches Hindernis.





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