08 August 2026

Hinterer Seekopf - 3.234 m - über weglose Gesteinswüsten am arbeitsfreien Tag

Der Hintere Seekopf ist ein eher untergeordneter und damit wenig bekannterer Berg in der Venedigergruppe - von der Eisseehütte ist er aber in gut 2 Stunden zu erreichen. Zudem ist er über 3.000 m hoch und mit einem neuen Gipfelkreuz verziert - ein lohnendes Ausflugsziel also am freien Tag. Bis zum namensgebenden der Hütte - dem Eissee - und weiter unterhalb der Seewandspitze führt zunächst ein markierter Pfad, ab dort finden sich nur noch einzelne Steinmannerl und zeigen den Weg zur Seekopfscharte, dem Übergang zur Badener Hütte. Orientierung und Trittsicherheit ist gefragt, der nicht mehr vorhandene Gletscher hat eine Geröllhalde hinterlassen. Ansonsten ist dieser Gipfel mit entsprechendem Schuhwerk kein Problem. Der Blick zur benachbarten Weißspitze (3.300 m), dem Großvenediger (3.657 m) und der tiefer gelegenen Badener Hütte beeindruckt dann allemal.

Gipfelrast unter dem Kreuz



Blick zum Großvenediger - dem vierthöchsten Berg Österreichs

Orientierung ist im unmarkierten Gelände notwendig

Rückzu gab es noch eine Pause am Eissee

Tiefster Punkt: Eisseehütte (2.521 m)

Höchster Punkt: Hinterer Seekopf (3.234 m)

Höhenmeter: 713 m

Gelaufene Strecke: 8,9 km in 4,0 h (durchschnittliche Steigung 8,0 %)

Mögliche Hütte/ Einkehr: Eisseehütte am Anfang/Ende

Fazit: Wunderbare Tour in die Welt der 3.000er, mit etwas Orientierung im weglosen Gelände sollten hier keine Probleme auftreten. Vorher auf der Hütte informieren. Ordentliches Schuhwerk ist Pflicht.




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