Anfang Oktober erhebt sich die Sonne schon merklich flacher über die Berge. Nachtfröste und Schnee, vor allen auf den schattigen Nordhängen, sind in dieser Höhe nicht mehr selten. Die Rote Wand versprach aber einen fantastischen Rundumblick, also Handschuhe in den Rucksack gepackt und los ging es bei -3 °C am Staller Sattel.
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| Gut markiert, gut ausgeschildert, im Hintergrund der Obersee am Staller Sattel |
Der Weg war dabei erstaunlich abwechslungsreich. Immer wieder gab es flache Passagen, dann folgten schattige Abschnitte und mehrmals mussten kleine Bachläufe überquert werden. Beim Aufstieg war dort noch Vorsicht geboten, da alles noch gefroren war. Rückzu hatte die Sonne so gut wie alles aufgetaut.
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| Der 3.436 m hohe Hochgall rechts verschwindet beim Anstieg kurzzeitig |
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| Panorama vom Gipfel, links der Hochgall, rechts die Lienzer Dolomiten |
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| Auf über 2.800 m war es schon kalt, ein schlichtes Holzkreuz ziert den Gipfel |
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| Eine Scheibe zeigt das umgebende Panorama - sehr hilfreich |
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| Der Obersee - Ausgangs- und Endpunkt der Tour |
Tiefster Punkt: Staller Sattel (2.052 m)
Höchster Punkt: Rote Wand (2.818 m)
Höhenmeter: 766 m
Gelaufene Strecke: 11,3 km in 4,25 h (durchschnittliche Steigung 13,6 %)
Mögliche Hütte/ Einkehr: Hexeneggele auf dem Staller Sattel
Fazit: Wer in die Welt der höheren 2.000er eintauchen will, der ist hier genau richtig. Der Weg ist durchgehend breit und gut markiert. Man startet zudem noch auf über 2.000 m und der Parkplatz ist kostenfrei. Jahreszeitbedingt lag auf den letzten 100 Höhenmetern schon etwas Schnee, da helfen beim Abstieg Trekkingstöcke. Ansonsten ist alles kein Problem und der Berg bietet ein super Panorama.






