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| Pikey Peak (4.065 m), Nepal mit Blick auf den Mount Evererst hinten links |
Ob mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden, den Ausblick von den Mittelgebirgen oder noch weiter oben im Hochgebirge genießen. Hier habt ihr einen kleinen Einblick von meinen Touren - begleitet mich doch dabei ein wenig. Vielleicht ist ja auch für euch was dabei.
30 Oktober 2023
Highlights 2024
2023 war ein erlebnisreiches Jahr - auf dem Programm standen Skifahren in St. Jakob, ein ganzer Sommer in Österreich und die verlängerten Wochenenden an der Schneekoppe, im Harz und im Bayerischen Wald. Die Tage werden nun kürzer, Grund genug, um einen kleinen Ausblick auf 2024 zu wagen. Ideen gibt es viele, mal schauen, was am Ende Wirklichkeit wird.
29 Oktober 2023
Großer Osser - 1.293 m - Herbstidylle im Bayerischen Wald
Durch den Reformationstag stand wieder ein langes Wochenende an. Diesmal sollte es wieder etwas weiter weg gehen. Auf dem Großen Osser verlief bis 1990 der Eiserne Vorhang, so dass der Zugang zum Gipfel nicht ohne Weiteres möglich war. Heute kann man in den Kammlagen des Bayerischen Waldes wieder ganz frei wandern. Wer über das "Rote Kreuz" und das "Zwieseleck" aufsteigt, der jongliert sich immer wieder zwischen den Grenzstangen von Tschechien und Deutschland hindurch. Auf dem Osser-Gipfel steht das "Albert-Willann-Haus", ideal zum Einkehren. Der Blick vom Gipfel reicht über den nahen Großen Arber, den Hohen Bogen und bei guter Sicht bis in die Alpen und das Erzgebirge.
Tiefster Punkt: Lambach (622 m)
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| Der Blick vom Großen Osser auf den Bayerischen Wald |
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| Das Osserschutzhaus mit dem Schatten des Gipfelkreuzes |
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| Im tschechisch-deutschen Grenzgebiet |
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| Etwas Trittsicherheit ist im Gipfelbereich notwendig |
Höchster Punkt: Großer Osser (1.293 m)
Höhenmeter: 671 m
Gelaufene Strecke: 15,3 km (durchschnittliche Steigung: 8,8 %)
Dauer: 5 h
Hütte/ Einkehr: Osserschutzhaus "Albert-Willmann-Haus"
Fazit: Wer direkt vom Parkplatz zum Osser aufsteigt, der ist mitunter in wandernder Gesellschaft, welche sich am Gipfel zum Einkehrschwung im Schutzhaus wieder konzentriert. Komplett einsam ist die Runde über das "Rote Kreuz" nach etwa 2,5 km und dann entlang der Grenze hoch auf den Großen Osser. Etwas Trittsicherheit ist dort oben notwendig, teils sind die Pfade rutschig oder die ausgetretenen Steine etwas speckig. Alles in allem aber sehr lohnend mit tollem Blick auf den letzten Höhenmetern.
01 Oktober 2023
Hexentanzplatz - 454 m - eher ein Tango zwischen Touristenmassen
Neben dem Brocken ist der Hexentanzplatz wohl der bekannteste Ort im sagenumwobenen Harz. Auf dem Plateau hoch über Thale tanzen der Sage nach in der Nacht zum 01. Mai die Hexen in die Walpurgnisnacht. Vom tief eingeschnittenen Bodetal schlängelt sich der Hirschgrund-Steig in Serpentinen hinauf zur La Viershöhe (479 m), von der sich dann die Hochfläche öffnet. Mit einem kurzen Abstecher zur Prinzensicht, von der man bis zum Brocken (1.142) und Wurmberg (971 m) sehen kann, ist es sogar möglich, den Besuchermassen kurzzeitig zu entrinnen.
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| Die Jungfernbrücke über die Bode am Gasthaus Königsruhe |
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| Oben auf der La Viershöhe mit Blick nach Thale und in das nördliche Harzvorland |
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| Etwas trüb ist der Weitblick zum Brocken (rechts) und Wurmberg von der Prinzensicht |
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| Blick vom Hexentanzplatz hinunter ins Bodetal, gegenüber die Felswand der Roßtrappe |
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| Eher selten: ein menschenleerer Abschnitt durch die Wälder und Felsformationen hinunter nach Thale |
Tiefster Punkt: Thale (156 m)
Höchster Punkt: La Viershöhe (479 m)
Höhenmeter: 323 m
Gelaufene Strecke: 10,0 km (durchschnittliche Steigung; 3,2 %)
Dauer: 2,5 h
Hütte/ Einkehr: Am Start/ Ende verschiedene Cafés in Thale, unterwegs Königsruhe an der Bode, Harzer Biergarten auf dem Hexentanzplatz
Fazit: Alles für den Massenansturm, schon am riesigen Parkplatz steht man Schlange am Ticketautomat. Von da an ist man eher damit beschäftigt, sich den Weg durch die Touristenströme zu suchen. Wer das etwas ausblendet, findet sich in einer eindrucksvollen Landschaft wieder, die die Bode hier geschaffen hat. Ordentliches Schuhwerk nicht vergessen, die Pfade sind teils sehr ausgetreten, Steine und Wurzeln sind ein zusätzliches Hindernis.
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