27 August 2022

Pfänder - 1.064 m - Bregenz am Bodensee

Nach der Alpenüberquerung in der Woche zuvor, ging es noch für 2 Tage nach Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs. Der Pfänder ist der Hausberg von Bregenz. Erschlossen ist dieser mit vielen Wanderwegen und einer Seilbahn. Auf seinem Gipfel befindet sich ein kostenloser Alpenwildpark mit Mufflons, Murmeltieren und Steinböcken sowie. Außerdem kann man von hier oben die Dimensionen des Bodensees erahnen, der nach Westen hinter dem Horizont verschwindet.

Kurz nach dem Start in Bregenz

Nahe unterhalb des Gipfels

Gipfelkreuz bleibt Gipfelkreuz

Steinböcke im Alpenwildpark

Bequem abwärts mit der Pfänderbahn, Blick auf den Bodensee

Tiefster Punkt: Bregenz (427 m)

Höchster Punkt: Pfänder (1.064 m)

Höhenmeter: 637 m

Gelaufene Strecke: 5,1 km

Dauer: 2 Stunden

25 August 2022

Vernagt - 1.689 m - Alpenüberquerung 7. Etappe - Besuch bei Ötzi

Hier durften wir uns aufteilen, denn wer wollte, konnte noch die Fundstelle der wohl bekanntesten Gletschermumie besuchen. Die restliche Gruppe stieg zwischenzeitlich wieder zur Similaunhütte auf gut 3.000 m zum vereinbarten Treffpunkt auf. Zusammen stiegen wir zum Stausee in Vernagt hinab. Einige fanden hier noch Abkühlung, bevor es per Bus aus dem Schnalstal vorbei an Messner's Schloss Juval nach Meran zur letzten Übernachtung ging.

Ötzi-Fundstelle am Tisenjoch

Auf dem Grat zurück zur Similaunhütte

Abstieg nach Vernagt


Letzte Pause am Tisenhof in Vernagt

Tiefster Punkt: Vernagt (1.689 m)

Höchster Punkt: Ötzi-Fundstelle Tisenjoch (3.188 m)

Höhenmeter: 1.499 m

Gelaufene Strecke: 12,5 km

Dauer: 6,5 Stunden

24 August 2022

Similaun - 3.606 m - Alpenüberquerung 6. Etappe - das Highlight der Tour

Nach gut einer Woche vieler Kilometer in Horizontale und Vertikale stand heute der Similaun auf dem Plan. Über den Marzellkamm ging es zum Niederjochferner, welchen wir mit Steigeisen und Seil querten. Mit 3.606 m ist der Similaun immerhin der achthöchste Berg Österreichs und im Gipfelbereich mit einem ausgeprägten Westgrat doch nicht zu unterschätzen. Rückzu ging es über die Similaunhütte wieder zur Martin-Busch-Hütte. Es war ein würdiges Finale für eine Alpenüberquerung zu Fuß.

Über den Marzellkamm zum Similaun

Zwischenzeitliche Kraxelei

Auf dem Niederjochferner

Im Anstieg zum Gipfelgrat auf 3.500 m

😍

Blick nach Osten

Blick nach Westen

Tiefster Punkt: Martin-Busch-Hütte (2.501 m)

Höchster Punkt: Similaun (3.606 m)

Höhenmeter: 1.105 m

Gelaufene Strecke: 12 km

Dauer: 8,5 Stunden

23 August 2022

Martin-Busch-Hütte - 2.501 m - Alpenüberquerung 5. Etappe - im hintersten Ötztal

Der Tag war ein reiner Genuss, auch wenn es die streckenmäßig längste Etappe war. Über das Rettenbachjoch ging es ins Skigebiet von Sölden und weiter ins Ötztal. Nahezu ohne Höhenmeter schlängelte sich der Höhenweg bis nach Vent. Dabei zeigte sich das morgige Etappenziel, der Similaun, immer in Sichtweite. Nach einer kurzen Rast in Vent ging es abschließend noch zur Martin-Busch-Hütte, dem ehemaligen Hermann-Göring-Haus. Der Innenausbau wurde zu Kriegszeiten nicht mehr fertig gestellt. Nach 1945 verwaltete die Hütte der Österreichische Alpenverein unter Leitung von Martin Busch. Ihm zu Ehren und nach seinem Tod wurde 1958 bei der Rückgabe an die Sektion Berlin die Hütte nach ihm benannt.

Anstieg zum Rettenbachjoch

Auf dem Rettenbachjoch mit Blick zurück ins Pitztal

Höhenpanoramaweg oberhalb des Ötztals

Im Hintergrund mittig links der Similaun mit seinen Gletschern


Etappenziel erreicht, die Martin-Busch-Hütte

Tiefster Punkt: Vent (1.895 m)

Höchster Punkt: Rettenbachjoch (2.990 m)

Höhenmeter: 1.095 m

Gelaufene Strecke: 21,5 km

Dauer: 8,5 Stunden

22 August 2022

Braunschweiger Hütte - 2.759 m - Alpenüberquerung 4. Etappe - hoch oben im Pitztal

Direkt am Hotel konnten wir noch einmal kurz durchatmen und die ersten Höhenmeter mit der Venet-Seilbahn zurücklegen. Ein Panoramaweg führte uns weiter nach Wenns, einem kleinen Bergdorf am Eingang vom Pitztal. Ein kurzer Bustransfer verkürzte den Weg bis nach Mittelberg, bevor der nicht zu unterschätzende Anstieg auf die Braunschweiger Hütte begann. Ging es im unteren Teil noch über Wirtschaftsstraßen, wich das Gelände immer mehr Blockhalden und mit Ketten versichterten Passagen. Der grandiose Blick auf die Pitztaler Gletscher unterhalb der Wildspitze, dem zweithöchsten Berg Österreichs mit 3.768 m, entschädigte aber alles.

Auf dem Höhenpanoramaweg am Venet oberhalb von Zams

Kurz vor Wenns

Beim Aufstieg auf die Braunschweiger Hütte



Auf der Braunschweiger Hütte, dem höchsten Übernachtungsort entlang der Tour

Tiefster Punkt: Zams (767 m)

Höchster Punkt: Braunschweiger Hütte (2.759 m)

Höhenmeter: 1.992 m

Gelaufene Strecke: 17 km

Dauer: 7,5 Stunden

21 August 2022

Zams - 767 m - Alpenüberquerung 3. Etappe - Entspannung am Inn

Sehr früh starteten wir bei frostigem und nun endlich schönem Wetter zur Seescharte. Der teils ausgesetzte Übergang ins Lochbachtal, einem Nebenflüsschen des Inns, ist mit Ketten versichert. Der folgende Abstieg nach Zams ist eine lange, aber imposante Genusswanderung hinab über etwa 1.900 Höhenmeter ins Inntal. Entspannung fanden wir im Spa-Bereichs des 4-Sterne-Hotels Jägerhof, die zwar angekündigt war aber uns doch überrascht hat.

Aufbruch früh an der Memminger Hütte

Oberer Seewisee kurz nach der Memminger Hütte

Seescharte, Übergang ins Lochbachtal


Zwischen Oberer und Unterer Lochbachalm

3. Etappenziel erreicht, der Jägerhof in Zams

Tiefster Punkt: Zams (767 m)

Höchster Punkt: Seescharte (2.664 m)

Höhenmeter: 1.897 m

Gelaufene Strecke: 15 km

Dauer: 7 Stunden

20 August 2022

Memminger Hütte - 2.242 m - Alpenüberquerung 2. Etappe - über Holzgau nach Madau

Noch wollte früh morgens der Regen nicht weichen und so ging es weiter in wetterfester Montur zunächst hinauf zum Mädelejoch und hinunter nach Holzgau. Nach einer verdienten Mittagspause und Trockenlegung der Kleidung ging es ein Stück mit dem Taxi im Lechtal bis nach Madau, bevor der doch recht ausdauernde Anstieg auf die Memminger Hütte anstand. Diese liegt in einem kleinen Kessel unterhalb des Seekogels, auf dem sich zu späterer Stunde Steinböcke aus nächster Nähe beobachten lassen.

Mädelejoch, zwischen Deutschland und Österreich

Die Hängebrücke von Holzgau

Im Madautal, Talstation der Materialseilbahn zur Memminger Hütte


Die Memminger Hütte mit der Parseierspitze dahinter, dem einzigen 3.000er der Nördlichen Kalkalpen

Entspannung am 2. Etappenziel

Tiefster Punkt: Holzgau (1.070 m)

Höchster Punkt: Memminger Hütte (2.242 m)

Höhenmeter: 1.172 m

Gelaufene Strecke: 11,5 km

Dauer: 6,5 Stunden

19 August 2022

Kemptner Hütte - 1.844 m - Alpenüberquerung 1. Etappe - Einstieg in Oberstdorf

Das Abenteuer Alpenüberquerung begann bei strömenden Regen am Bahnhof Oberstdorf. Materialkontrolle, das Notwendigste dabei? Wetterbedingt ging es mit dem Taxi noch ein paar Meter in Richtung Spielmannsau. Von dort gestaltete sich der Aufstieg auf die Kemptner Hütte unschwierig entlang gemütlicher Pfade. So fand die Abendgestaltung in geselliger Runde im Gastraum statt, bevor 22 Uhr zur Hüttenruhe und ersten Nacht auf einer Alpenhütte gerufen wurde.

Treffpunkt und Start am Bahnhof Oberstdorf

Unschwierig, aber bei Regen auch rutschig, entlang der Spielmannsau

Der Sperrbachtobel, einem kleinen Bach unterhalb der Kemptner Hütte

1. Etappenziel erreicht

Blick zum Mädelejoch, dem Übergang von Bayern nach Tirol

Modernisierter und erweiterter Anbau, 6-Mann-Zimmer

Tiefster Punkt: Spielmannsau (1.002 m)

Höchster Punkt: Kemptner Hütte (1.844 m)

Höhenmeter: 842 m

Gelaufene Strecke: 6 km

Dauer: 3 Stunden

14 August 2022

Plattenberg - 1.043 m - in den Kammlagen des Erzgebirges

Um etwas abseits der großen Touristenströme rund um den Fichtelberg zu sein, ging es hier auf den Plattenberg (Blatenský vrch). In Johanngeorgenstadt gestartet ging es auf die tschechische Seite über Breitenbach (Potucky) und weiter über Straßen und Waldwege zum Plattenberg. Vom Aussichtsturm kann man über weite Teile des Erzgebirges schauen, nur die umliegenden Wälder überragen den Turm mittlerweile. Eine Besonderheit ist die Wolfsbinge, ein zusammengestürzter Bergwerksstollen. Dort liegt durch mangelnde Sonneneinstrahlung ganzjährig Schnee.

Kurz nach Breitenbach

Auf dem Plattenberg

In der Wolfsbinge





Tiefster Punkt: Johanngeorgenstadt (780 m)

Höchster Punkt: Plattenberg (1.043 m)

Höhenmeter: 263 m

Gelaufene Strecke: 13,3 km

Dauer: 4 Stunden

Elbe-Radweg - 98 km von Bad Schandau nach Riesa

Nachdem das Jahr 2026 gesundheitlich nicht gut gestartet war, sollte es aber trotzdem zur ersten größeren Ausfahrt mit den Drahteseln reiche...