29 Oktober 2023

Großer Osser - 1.293 m - Herbstidylle im Bayerischen Wald

Durch den Reformationstag stand wieder ein langes Wochenende an. Diesmal sollte es wieder etwas weiter weg gehen. Auf dem Großen Osser verlief bis 1990 der Eiserne Vorhang, so dass der Zugang zum Gipfel nicht ohne Weiteres möglich war. Heute kann man in den Kammlagen des Bayerischen Waldes wieder ganz frei wandern. Wer über das "Rote Kreuz" und das "Zwieseleck" aufsteigt, der jongliert sich immer wieder zwischen den Grenzstangen von Tschechien und Deutschland hindurch. Auf dem Osser-Gipfel steht das "Albert-Willann-Haus", ideal zum Einkehren. Der Blick vom Gipfel reicht über den nahen Großen Arber, den Hohen Bogen und bei guter Sicht bis in die Alpen und das Erzgebirge.

Der Blick vom Großen Osser auf den Bayerischen Wald

Das Osserschutzhaus mit dem Schatten des Gipfelkreuzes

Im tschechisch-deutschen Grenzgebiet

Etwas Trittsicherheit ist im Gipfelbereich notwendig


Tiefster Punkt: Lambach (622 m)

Höchster Punkt: Großer Osser (1.293 m)

Höhenmeter: 671 m

Gelaufene Strecke: 15,3 km (durchschnittliche Steigung: 8,8 %)

Dauer: 5 h

Hütte/ Einkehr: Osserschutzhaus "Albert-Willmann-Haus"

Fazit: Wer direkt vom Parkplatz zum Osser aufsteigt, der ist mitunter in wandernder Gesellschaft, welche sich am Gipfel zum Einkehrschwung im Schutzhaus wieder konzentriert. Komplett einsam ist die Runde über das "Rote Kreuz" nach etwa 2,5 km und dann entlang der Grenze hoch auf den Großen Osser. Etwas Trittsicherheit ist dort oben notwendig, teils sind die Pfade rutschig oder die ausgetretenen Steine etwas speckig. Alles in allem aber sehr lohnend mit tollem Blick auf den letzten Höhenmetern.




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