12 November 2024

Weit entferntes Nepal, wilder Balkan und das schöne Ötztal - das war 2024

So langsam neigt sich 2024 nun dem Ende. Zeit also für einen kleinen Rückblick.

Zum Wintersport ging es diesmal ins beschauliche Lofer im Salzburger Land. Ein schönes und entspanntes Skigebiet etwas abseits der großen Touristenströme von Zell am See/ Kaprun oder Saalbach/Hinterglemm.

Natürlich gab es hier ein Gipfelkreuz für ein Erinnerungsfoto

Vor über einem Jahr hätte ich zudem nicht geglaubt, dass ich mal nach Nepal komme. Nach meiner Arbeit auf der Eisseehütte 2023 beschlossen der Hüttenwirt und ich, dass wir dem Koch einen Besuch in seinem Heimatdorf Juke abstatten. Im Programm war dann auch noch der erste 4.000er - der Pikey Peak. Den Mount Everest konnte ich am letzten Tag dann auch noch in der Ferne erblicken.

Pikey Peak (Vorgipfel auf etwa 4.020 m)

Über das lange Wochenende zu Christi Himmelfahrt im Mai habe ich mich ins mondäne Kitzbühel verkrochen und dabei das hoch über der Stadt aufthronende Kitzbüheler Horn erklommen.

Auf dem Kitzbüheler Horn (1.996 m)

Ein weiteres Highlight stand im Juli mit dem Peaks of the Balkans an. Ein seit 2012 existierender Trail führte mich und viele neue Bekannte über die heute grüne Grenze zwischen Albanien, Montenegro und dem Kosovo, die während der Jugoslawien- und Kosovokriege bis 1999 schwer umkämpft war. Super Aus- und Einblicke in diese bewegte Region waren inklusive.

Blick nach Theth, Albanien

Gjeravica (2.656 m), der höchste Punkt im Kosovo

Krönender Abschluss des Bergjahres 2024 war meine erste mehrtägige Hochtour im August - die Venter Runde im hintersten Ötztal. Mit 4 Dreitausendern hatten die Wadln hier ordentlich zu tun. Als Belohnung stand ich dann auf der Wildspitze, mit 3.768 m der zweithöchste Berg Österreichs.

Similaun (3.606 m)

Finailspitze (3.514 m)

Fluchtkogel (3.500 m)

Wildspitze (3.768 m)

Nun laboriere ich über den Jahreswechsel an einer Knieverletzung. Für 2025 sind die nächsten Touren aber schon geplant. Im Mai soll es zu Fuß auf die Zugspitze (2.962 m) gehen. Im Rahmen der Venter Runde war ich 2024 zwei Nächte auf der Vernagthütte. Diese wird aktuell renoviert. Dort möchte ich im Sommer 2025 zwei Wochen bei den Umbauarbeiten mithelfen.

Panorama vom Kala Patthar mit dem Mount Everest hinten links (Quelle: Kala Patthar – Wikipedia)

Highlight soll aber das Everest-Basecamp sein, von dort geht es noch auf den Kala Patthar. Von über 5.600 m hat man dort den besten Blick auf den Sagarmatha, wie der Mount Everest in Nepal heißt. Bleibt also gespannt.

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