06 September 2023

Böses Weibl - 3.119 m - pfiat enk Hohe Tauern

Nun neigt sich die Zeit in Österreich dem Ende. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. So weit man blicken konnte, sah man nicht eine Wolke. Vom Lucknerhaus (1.918 m) ging es über einen angenehm steigenden Pfad zunächst aufs Peischlachtörl (2.484 m). Den kegelförmigen Gipfelaufbau des Bösen Weibls hat man von hier immer im Blick. Nach und nach wurde es nun alpiner und schroffer. Über den etwas luftigen Südwestgrat gelangt man zum letztendlich schlichten Stahlkreuz. Der Großglockner schaut wachsam herüber. Die Blicke gehen aber deutlich weiter über Hochschober, Glödis, Großvenediger, Hochgall bis zur Marmolata in Südtirol.

Im Peischlachtal

Die kegelförmige Pyramide des Weibls immer im Blick

Etwas luftig zeigt sich der Gipfelgrat

Blick zum etwa 40 km entfernten Großvenediger

Das doch etwas einfache Gipfelkreuz, dahinter der Großglockner

Tiefster Punkt: Lucknerhaus (1.918 m)

Höchster Punkt: Böses Weibl (3.119 m)

Höhenmeter: 1.201 m

Gelaufene Strecke: 13,6 km (durchschnittliche Steigung: 17,6 %)

Dauer: 4,75 h

Hütten/ Einkehr: Lucknerhaus am Start und Ende/ unterwegs keine

Fazit: Wer einen Einstieg in die Welt der 3.000er sucht, kann hier gerne beginnen. Im Gipfelaufbau ist wie üblich bei dieser Höhe Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Etwas ziehend ist der Anstieg bis zum Törl und von dort weiter in Richtung Gipfel, vor allem, weil das Gipfelkreuz fast den gesamten Weg zu sehen ist und nicht näher kommen will. Somit ist bei den 1.200 Höhenmetern auch etwas Kondition notwendig.


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