Am verlängerten Männertagswochenende stand der höchste Berg Deutschlands auf dem Programm, auf dem ich schon zweimal mit der Seilbahn war. Mit knapp 3.000 m überragt das Zugspitzmassiv die umliegenden Gipfel deutlich. Es war zudem meine erste eigens geplante Tour in einer unbekannten Gruppe.
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| Blick zurück zur Hochfeldernalm |
Schon kurz nach dem Start musste unser erster Gipfelaspirant mit Knieproblemen umdrehen - Wiederholung ist also angesagt. Nach der Hochfeldernalm näherten wir uns beständig mit immer beeindruckender werdenden Ausblicken dem Gatterl.
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| Am Gatterl - den Übergang von Österreich nach Deutschland |
Die Knorrhütte war von hier schon erspäht und für eine Mittagspause ideal, etwa 1 Stunde brauchten wir noch vom Gatterl bis dort hin. Über teils steile Altschneefelder, ausgestattet mit einer guten Trittspur, erforderten kurz erhöhte Konzentration.
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| Einkehr an der Knorrhütte (2.052 m) |
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| Ab 2.300 m lag Ende Mai noch durchgängig Schnee |
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| 4-Länder-Panorama von der Gipfelplattform über die Alpen |
Tiefster Punkt: Ehrwalder Alm (1.500 m)
Höchster Punkt: Zugspitzplatt Sonnalpin (2.600 m)
Höhenmeter: 1.100 m
Gelaufene Strecke: 10,9 km in 5,00 h (durchschnittliche Steigung 10,0 %)
Hütte/ Einkehr: Knorrhütte, Sonnalpin
Fazit: Wir haben die Komfortvariante gewählt und haben die ersten Höhenmeter mit der Seilbahn auf die Ehrwalder Alm zurückgelegt (etwa 1 h Gehzeit und 400 hm weniger). Von dort ist das Gehgelände zunehmend alpiner und vorm Gatterl kurz seilversichert. Ab hier liegen bis in den Sommer Altschneefelder, die teils steil sein können. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind notwendig. Ab der Knorrhütte war dann Stapfen über Schnee bis Sonnalpin angesagt. Im Sommer ist eine große Geröllhalde eher das Problem. An der Talstation auf dem Zugspitzplatt war dann Schluss, der Aufstieg zum Gipfel wegen Lawinen- und Steinschlaggefahr nicht möglich, so dass die Seilbahn genutzt wurde. Lohnend für alle, besser aber ab Juli.








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